Lexikon - M

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Bezeichnung für die gemahlenen oder zerquetschten Trauben vor der Kelterung.

Weinbrand muss einen Mindestalkoholgehalt von 38 % vol aufweisen.

Sind die Destillate ausgereift, muss der Brennmeister noch einen wichtigen Vorgang vollziehen. Bisher waren die Destillate auf ihrem langen Weg stets nach ihrer Herkunft und nach Jahrgängen getrennt, doch gilt es, aus ihrer Vielzahl eine typische Komposition zusammenzustellen. Schließlich möchte jeder Verbraucher, dass der von ihm bevorzugte Weinbrand immer gleich schmeckt. Wein aber ist in jedem Jahr, in der Lage, auf jedem Boden und von jeder Rebsorte anders. Im Kleinen probt der Brennmeister so lange, bis er das richtige Mischungsverhältnis herausgefunden hat. Dann erst werden in großen Eichenholzfässern die genau bemessenen einzelnen Destillate vermischt. Fachleute nennen diesen Vorgang Mariage (Vermählung).

Beim zweiten Brennvorgang unterscheidet man zwischen Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf. Nur der Mittellauf – siehe auch Herzstück – wird später zu Weinbrand werden. Siehe Brennen…

Der Saft frischer Weintrauben vor der Vergärung zu Wein.

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