Lexikon - F

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Das Deutsche Weingesetz schreibt vor, dass Weinbrand eine goldgelbe bis goldbraune Farbe aufweisen muss. Die Färbung erfolgt durch das übergehen wertvoller Extraktstoffe aus dem Eichenholzfass in das Weindestillat. Ein Weinbrand, der nicht goldgelb bis goldbraun ist und bei der Prüfung nur die Mindestpunktzahl 1 erhält, darf das Prädikat Weinbrand nicht tragen, sondern muss sich als Branntwein aus Wein bezeichnen. Siehe Amtliche Prüfungsnummer…

Siehe Eichenholzfässer…

Feinbrand ist das zum Lagern bestimmte Destillat. Es entsteht durch nochmalige Destillation des Rohbrandes chargenweise in der Brennblase (diskontinuierliche Destillation) oder durch einen ununterbrochen laufenden Brennvorgang in der sog. Kolonnenanlage (kontinuierliche Destillation). Siehe Brennen…

Unter Fertigstellung versteht man die letzte Herstellungshandlung, also das Herabsetzen des höhergradigen Produktes mit Wasser auf Trinkstärke (38 % vol).

Einen festen Platz hat Weinbrand beim Flambieren. Der Alkoholgehalt ist so hoch, dass man stets gute Ergebnisse erzielen kann. Wenn die Flamme schließlich erlischt, haben sich Aromastoffe den Speisen wundervoll mitgeteilt. Vor dem Flambieren sollte der Weinbrand erwärmt werden.

Weinbrand ist zur Konservierung von Früchten hervorragend geeignet. Er teilt den Früchten etwas von dem Geist des Weines mit. Die Früchte sollten in voller Reife in Weinbrand eingelegt werden, wie die Natur sie darbietet. Ein fest schließender Deckel ist erforderlich. Der Inhalt soll nicht dem Licht ausgesetzt werden. Zucker und Früchte so einfüllen, dass die Mischung stets 3 cm hoch mit Weinbrand bedeckt ist.

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